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Tut es weh
Ja, es tut teilweise weh!
Erstens ist jeder Mensch verschieden in seinem Schmerzempfinden, zweitens ist die
Stelle ausschlaggebend für den Schmerz.

Empfindliche Stellen sind die Kniekehlen, Füße, Hals, Innenarme, um die
Brustwarzen, über dem Brustbein, erstaunlicherweise sogar kleine Stellen auf
dem Po und generell überall da, wo die Haut dünner ist und dicht auf dem Knochen aufliegt.
Das Stechen der Umrisslinien wird stärker empfunden als das nachfolgende
Schattieren und das Einbringen der Farben. Gleichzeitig wird während des
Tätowiervorganges i.d.R. die zu tätowierende Hautfläche nach einigen Minuten
unempfindlicher. Der Körper stellt sich auf den Tätowierprozeß ein. Dieser
Effekt lässt nach 3-4 Stunden nach. Nach der Tätowierung stellt sich dann ein
gewisses Wärmegefühl wie nach einem leichten Sonnenbrand ein, das nach wenigen
Stunden wieder verschwunden ist. Erst bei mehrstündigen Tätowiervorgängen tritt
der Effekt auf, dass man vor lauter Stillhalten "steif" wird.
Die mentale Einstellung zu einer Tätowierung ist ebenfalls von großer Bedeutung
auf das subjektive Schmerzempfinden. Wenn Du eine Tätowierung wirklich willst, wirst Du die Schmerzen sehr viel leichter ertragen. Lass Dich nicht von der Tatsache abhalten, dass es wehtun wird, der Schmerz vergeht und ist innerhalb kürzester Zeit vergessen. Das Tattoo und die Freude daran bleibt Dir für immer erhalten.
TIPP - Vor dem Tätowieren: Schlafe Dich aus, nimm keinen Alkohol, bzw. andere Drogen.
Medikamente können auch problematisch sein - lass Dich im Zweifelsfall von
Deinem Arzt beraten. Schmerzmittel (z.B. Aspirin) verdünnen das Blut, was zu
starken Blutungen beim Tätowieren führen kann.